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Welche Gelenke
sind von Knorpelschäden betroffen?
Am häufigsten sind die Hüft- und Kniegelenke von arthrotischen
Veränderungen betroffen. Schon geringe Achsabweichungen
verändern die Belastungsverhältnisse im Kniegelenk und führen
zur vorzeitigen Abnutzung. Schmerzen beim Bewegen und Belasten
sind die Folge. Mit der Zeit nehmen die Betroffenen Schmerzen
beim Treppensteigen wahr und die schmerzfreie Gehstrecke
verkürzt sich.
Ein O-Bein (Genu varum) führt zu einer Überlastung der inneren
Gelenkfläche des Kniegelenkes. Umgekehrt steigt beim X-Bein (Genu
valgum) der Druck auf der Außenseite des Kniegelenkes. Als
Folge der mechanischen Überbeanspruchung entwickeln sich
degenerative Veränderungen an den Menisken und am
Gelenkknorpel. Bei milden Formen kann eine Schuhinnen- oder
Außenranderhöhung ausreichend sein, um die Druckverteilung im
Kniegelenk zu verbessern. Vielfach wird eine Fehlstatik der
Beinachse zunächst ohne Beschwerden toleriert. In schweren
Fällen kann eine operative Umstellung der Beinachse
erforderlich sein, die sogenannte Umstellungsosteotomie. |